Besuchen Sie auch die Projekthomepage des Projektverbundes: http://www.sensorik-bayern.de/democlust

Verbundprojekt DEMOCLUST                                                                                                   

Der demografische Wandel unserer Gesellschaft birgt ein hohes gesamtwirtschaftliches Wachstumspotenzial, das durch eine demografieorientierte Personalentwicklung und Organisationsgestaltung in Unternehmen realisiert werden kann.

Project information in English:  

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ Vorhaben zur Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel“.

Weitere Informationen finden Sie auch unter der Homepage des Projektträgers: www.dlr.de

Gesamtziel des Verbundprojekts:

KMU der Sensorik-Branche sind durch Fachkräftemangel in ihrer Innovationsfähigkeit bedroht.

Beschäftigungschancen werden nicht genutzt.

Ziel ist eine demografiefeste nachhaltige Personalentwicklung unter Nutzung der innovativen regionalen Vernetzungsstruktur „Cluster“.

Das Projekt verfolgt die zentrale Forschungsfrage: Wie kann regionales und sektorales Clustermanagement als regionaler Ansatz nutzbar gemacht werden, um demografische Herausforderungen in einer Branche der High-Tech- Industrie umfassend und nachhaltig zu bewältigen und die Innovationsfähigkeit der beteiligten KMU zu sichern und zu erweitern?

Das Ziel von DEMOCLUST ist ein erprobtes, transferierbares und innovatives Modell (Strategien, Instrumente, Erfolgsfaktoren) zum Demografiemanagement als Funktion des Managements regionaler High-Tech-Cluster zu liefern.

Dauer: 2012-2014

Video Fachkräfte für die Region Innovative Netzwerke:

Das Arbeitsprogramm umfasst folgende Maßnahmen:

  • Aufbau der Funktion Demografiemanagement und Demografieberatung
  • Entwicklung und Erprobung eines Monitoringsystems
  • Entwicklung von Maßnahmen, Maßnahmenkoordination und Erprobung
  • Know-how-Transfer
  • Erweiterung der regionalen Vernetzung und Mitarbeit in regionalen Demografie-Netzwerken und Initiativen sowie Prüfung der Potenziale interregionaler Vernetzung zum Thema „Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel“

Verbundpartner und ihre Teilvorhaben:

Strategische Partnerschaft Sensorik e.V. (SPS) Regensburg,

Gesamtkoordination und Leitung des Verbundes im Teilvorhaben 1: Regionales Demografiemanagement und -beratung im Cluster Sensorik

Verein für sozialwissenschaftliche Beratung und Forschung e.V. (SoWiBeFo e.V.),

Leitung des Verbundes im Teilvorhaben 2: Gestaltende Begleitforschung und Kommunikationsaktivitäten

Hofmann Leiterplatten GmbH,

Leitung des Verbundes im Teilvorhaben 3: Entwicklung undErprobung einer demografiefesten Fachkräftesicherung in KMU

Universität Passau, Lehrstuhl für Internationales Management, Prof. Dr. Carola Jungwirth,

Leitung des Verbundes im Teilvorhaben 4: Konzepte für eine nachhaltige Kompetenzerweiterung in Clustern

Zusammen mit Unternehmen und Netzwerkpartnern wird im Rahmen des Projekts DEMOCLUST ein modellhaftes Tool-Kit entwickelt und erprobt, um dem Fachkräftemangel in Zeiten des demografischen Wandels zu begegnen.

 

Der SoWiBeFo e.V. ist im Projekt zuständig für die partizipative Aktionsforschung.

Diese Form der Begleitforschung unterstützt die Projektakteure mit wissenschaftlichen Mitteln.

Die grundlegenden Komponenten hierbei sind: Entwickeln – Begleiten – Erforschen – Bewerten.

Entwickeln bedeutet, den Stand der Forschung verfügbar machen, die Ausgangssituation analysieren und beschreiben, den Dialog mit Kompetenzträgern und künftigen Nutzern moderieren, Impulse aus der Zusammenarbeit mit dem Programmträger und verwandten Projekten vermitteln und Methoden und Beratungsangebote entwickeln helfen.

Begleiten bedeutet, den Dialog zwischen Projektakteuren, Auftraggebern und Nutzern zu fördern, Ursachen- Handlungs- und Ergebnismodelle zu pflegen und ein bewusstes Handeln aller Akteure im Sinne der Projektziele sichern.

Erforschen bedeutet, die Sicherung des Erkenntnisgewinns u. a. hinsichtlich der Akteurskonstellation und des Clustermanagements als Vernetzungsform. Gesucht werden neue Handlungsfelder für Cluster und nützliche Beratungs- und Vernetzungsangebote. Grundlegend ist eine Analyse der Stärken und Schwächen derzeitiger Serviceangebote des Clusters. Im Fokus der Erforschung stehen hierbei Strategien der Fachkräftegewinnung und Bindung, sowie die Identifikation von Treibern und Hemmnissen hierbei. Ziel ist die Analyse von „Best Practices“ der Nutzung und Förderung von Diversity.

Bewerten bedeutet, Ergebnisse des Projektes für alle Interessierten transparent und nutzbar machen, praktischem Erkenntnisgewinn Vorrang geben, Indikatoren für den Stand der Projektarbeit transparent machen, Projektqualität sichern durch Reflexion des Arbeitsstandes mit Auftraggeber und verwandten Projekten und die Nutzen für Nutzergruppen hervorheben.

Der grundlegende Aspekte dieser Form der Forschung ist: Wir forschen mit den anderen Akteuren nicht über sie.

 

Im Rahmen der partizipativen Aktionsforschung im Projektverbund werden insbesondere folgende Fragestellungen verfolgt:

  • Demografiemanagement (DM) als intermediäre Funktion: Wie lässt sich die Dynamik der Herausbildung einer Unterstützungsstruktur beschreiben? Strahlt sie auf weitere Akteure aus?
  • Stärken/Schwächen derzeitiger Service-Angebote des Clustermanagements (CM) hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Demografiekompetenz der KMU
  • Verallgemeinerbare Merkmale von wirksamem Demografiemanagement
  • Empfehlungen für Demografiemanagement im Kontext von Region, Unternehmen, Pool, Cluster
  • Kann das Monitoring von Demografiemanagement mittels eines Balanced Scorecard orientierten Systems die strategische Ausrichtung der Dienstleistungen des CM und die nachhaltige Ausrichtung der Aktivitäten in den Betrieben fördern und sichern?
  • Welchen Mehrwert erzeugt die Wechselwirkung von strategischem Demografiemanagement und zielgruppenspezifischer Demografieberatung?
  • Welche Treiber und Hemmnisse existieren bei der Gewinnung von Fachkräften vom Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, insbesondere hinsichtlich der Integration vermeintlich „problematischer“ Gruppen in der Sensorik-Industrie?
  • Kann CM neue Integrationswege bahnen und zugleich einzelne KMU entlasten?
  • Gelingt es, die Chancengleichheit von Frauen zu verbessern?
  • Treiber und Hemmnisse der Zusammenarbeit mit regionalen Arbeitsmarktakteuren?
  • Wie wirkt sich die Demografieberatung auf die betrieblichen Lernkulturen und die regionale Lernkultur aus?
  • Sind Tendenzen der verstärkten Überwindung traditioneller Lernformen und eine Öffnung für kontinuierliche Kompetenzentwicklungsstrategien beobachtbar?
  • Lassen sich Ansätze beschreiben, wie transnationale Zusammenarbeit von Regionen mit komplementären demografischen Problemlagen die Flexibilität der Personalstrategien erhöhen?

 

 

Arbeitsergebnisse des Teilvorhabens 2: Formativ responsive wissenschaftliche Begleitung

Im Rahmen des Projekts DEMOCLUST begleitet SoWiBeFo e.V. das Projekt durch Forschung und Beratung.
Die Ergebnisse der Forschungen liegen in Berichtsform vor. Mit der Reihe "Auf einen Blick" liefert SoWiBeFo e.V. einen Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse im Projekt.

Auf einen Blick 1: Bedarfserhebung - Qualitativer Teil
Hier finden Sie einen Überblick über die Ergebnisse aus der Interviewstudie, in der Unternehmen unter anderem bezüglich Ihrer Einschätzung des demografischen Wandels befragt wurden.


Auf einen Blick 2: Forschungsdesign
Hier finden Sie einen Überblick über das Forschungsdesign im Projekt DEMOCLUST. Es wird dargelegt was die wissenschaftliche Begleitforschung macht und auf welche Weise die Forschungsfragen im Rahmen des Projekts beantwortet werden.

 

Auf einen Blick 3: Bedarfserhebung - Quantitativer Teil
Hier finden Sie einen Überblick über die Ergebnisse der Fragebogenerhebung. Es wurde gefragt, in welchen Bereichen die Unternehmen bereits aktiv sind, in welchen sie Maßnahmen planen und in welchen sie sich Zusammenarbeit vorstellen können.

 

Aktuelle Publikationen:

Publikationen zum Download

 

 

Der Nutzen der Orientierungshilfe

 

Die vorliegende Orientierungshilfe bietet eine über sichtliche Zusammenschau der verschiedenen

Zugänge zur regionalen Gestaltung des demografischen Wandels auf der Basis der Forschungsergebnisse in der Fokusgruppe. Die verfügbaren Handlungsempfehlungen setzen an unterschiedlichen Ebenen an: die Makro-Ebene übergreifender regionaler Governance-Strategien (wie z.B. regionale Entwicklungsgesellschaften und ihre Aktivitäten), die Meso-Ebene regionaler Intermediäre (wie Cluster und Kammern) oder die Mikro-Ebene von Netzwerken und Uternehmen. Dadurch sollen auch Verknüpfungen zwischen den einzelnen Ebenen und Zugängen leicht herstellbar werden:

 

  • Wie können Bemühungen auf der Mikro-Ebene durch eine strategische Unterstützung auf der Ebene regionaler Governance-Mechanismen flankiert werden?
  • Wie können regionale Wirtschaftsförderungen ihre strategische Steuerung mit konkreten Maßnahmen auf der Ebene des einzelnen Betriebes verknüpfen?
  • Wie können sich bestehende Netzwerke, wie Cluster-Organisationen, in regionale Systeme einbinden und ihre Aktivitäten gezielter in die einzelnen Unternehmen bringen, usw…

 

   

 

DemograWie

 

 

 

 

 

 

 

                                    
                                     

 


                      

                       

 

 

 

 

 

Kontakte:

Alexander Krauß, M.A., Projektleitung
Tel.: 0049 (0) 941 46562680
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dipl.Päd. Birgit Luger, Projektzuständige wissenschaftliche Mitarbeiterin

Anschrift: SoWiBeFo Regensburg Adolf-Schmetzer-Str. 30, 93055 Regensburg